

Hinweis: In diesem Beitrag fassen wir die zentralen Erkenntnisse aus einer Folge des torq.partners Finance Podcasts zusammen und ordnen sie ein. Gemeinsam mit Uwe Bögershausen (CFO und Kapitalmarkt-Experte) zeigen wir, worauf es für echte IPO-Readiness im aktuellen Umfeld ankommt. Der Fokus liegt auf praktikablen To-dos für CFOs in Scaleups, Mittelstand und PE-Portfolios.
IPO Readiness ist kein einmaliges To-do, sondern ein System aus Story, Prozessen und Entscheidungsfähigkeit: Eine glaubwürdige Equity Story, ein flexibles Transaktionsdesign (z. B. Dual-Track oder Fokus auf Kapitalerhöhung) und eine Organisation, die Zahlen schnell und prüffähig liefert.
Unsicherheit in Bezug auf Geopolitik und Volatilität entzieht sich der Kontrolle. Steuerbar ist dagegen die eigene Vorbereitung. So zum Beispiel Zeitfenster und Design: ein Setup, das erlaubt, bei ruhigerer Volatilität zu launchen und Inhalte flexibel anzupassen.
Die Equity Story ist der rote Faden; sie verbindet Zukunftsbild und Zahlenlogik. Die Story beantwortet die Fragen: Welches Problem lösen wir? Warum jetzt? Wie monetarisieren wir? Finance übersetzt das in KPIs, Treiberbäume, Kohorten, Unit Economics und baut die Brücke zu IFRS-Kennzahlen und Guidance.
Optionalität senkt das Risiko und erhöht die Umsetzungschancen.

Die operative Exzellenz entscheidet über Tempo und Glaubwürdigkeit.
Checkliste für CFOs:
Ein*e Interim CFO kann Readiness-Tracks leiten, Gaps priorisieren und Teams bis zum Listing skalieren. Ebenso können Fractional CFO-Kapazitäten temporär IFRS-, Datenraum- und Governance-Lücken schließen.
95 % Zukunft, 5 % Vergangenheit. Zahlen sind „Hygiene“. Gewonnen wird mit Umsetzungsplan, Meilensteinen, Kapitalallokation und einem CEO-CFO-Duo, das Story und Metrics stringent verknüpft.
Diese typischen Fallen lassen sich vor der Prospekt Feinjustierung früh adressieren:
Bei Unsicherheit gilt: frühzeitig Kapitalmarktexpertise hinzuziehen, externe Berater*innen und ggf. Interim-CFO klar im Scope verankern.
IPO Readiness braucht Erfahrung und Kapazität, und ist zudem oft zeitkritisch. Interim/Fractional CFOs können temporär IFRS-, Data-Room-, Governance- und Communication-Gaps schließen, Prozesse verankern und sauber ins Team übergeben.
Messbare Indikatoren helfen, Fortschritt und Risiko zu steuern.
Wann ist Trade Sale sinnvoller als IPO?
Wenn Transaktionssicherheit oberste Priorität hat; dennoch lohnt Dual-Track, um Optionen zu wahren.
Wie lange dauert IPO Readiness?
Je nach Ausgangslage 6–18 Monate; Interim/Fractional-CFO verkürzt die kritischen Pfade.
Was gehört in den Datenraum zuerst?
IP/Verträge, geprüfte Abschlüsse, Forecast-Modelle, Policies, Cap Table, Litigation.
Wie bereitet man sich auf Aktivisten vor?
Faktenblatt mit Value-Hebeln, Szenarien, Gegenargumenten; klarer Kommunikationsplan.
Welche Rolle spielt die Kapitalerhöhung?
In volatilen Fenstern oft zentral; klare Uses of Proceeds und Meilenstein-Plan.
IPO-Fähigkeit entsteht aus Optionalität und operativer Disziplin. Wer Equity Story, Transaktionsdesign und Reporting-Exzellenz verbindet, kann auch in unsicheren Märkten launchen. Interim-CFO Unterstützung beschleunigt die Readiness und reduziert Ausführungsrisiken von Datenraum bis Roadshow. Wir als torq.partners helfen Unternehmen, ihre Finance-Organisation auf IPO-Niveau zu bringen. Unabhängig davon, ob sie jemals an die Börse gehen.